Von Michael Guttmann
„Hachschara“ heißt wörtlich Tauglichmachung und war die organisierte Vorbereitung auf ein Leben der Juden in Palästina/Israel. Den Deutschen kann man den Begriff am deutlichsten über das jüdische Stammwort „koscher“ machen. Meist fanden Hachschara-Kurse in der Landwirtschaft statt. Die Berufsausbildung enthielt auch viele Handwerke, was für die vorwiegend städtischen Jugendlichen für den Neuanfang in Palästina notwendig erschien. Ferner legte die Hachschara ihr Augenmerk auf die jüdische Kultur und Geschichte sowie die hebräische Sprache. Die Hachschara war eine zionistische Bewegung, die die Arbeit als wichtigste Form der freien Entwicklung in der Gesellschaft sah. Sie orientierte sich auf ein Leben in der Kommune (Kibbuz). Um die Ziele der Hachschara voll zu verstehen, ist ein kurzer Exkurs in ihre Geschichte erforderlich.
Hachschara in Israel
Während der britischen Mandatszeit in Palästina und noch eine Weile nach der Staatsgründung Israels war es üblich, Gruppen der städtischen Jugend und der Neueinwanderer zur Hachschara in Kibbuzim zu delegieren, um sie auf die Gründung neuer Kibbuzsiedlungen vorzubereiten. Die Gründer des Kibbuz, in dem ich lebte, organisierten sich in der Kleinstadt Ness Ziona, bevor sie sich in Obergaliläa ansiedelten. Während meiner Schulzeit hat dieser Kibbuz Gruppen aus Persien, Indien und arabischen Ländern ausgebildet. Eine gängige Form war auch die Hachschara „Nahal“ (ein Akronym für kämpfende Pionierjugend). Die Armee baute deren Unterkünfte, für die Verpflegung sorgte der Kibbuz. Die Wehrpflichtigen arbeiteten im Kibbuz, und wurden turnusmäßig für Übungen freigestellt oder zogen mit anderen Einheiten der Armee ins Manöver. Nach der Armeezeit gründeten viele Nahal-Einheiten eigene Kibbuzim. Es war eine Zeit des Pioniergeistes, heute die „schönen Jahre Israels“ genannt. Hachschara steht heute schlicht für Berufsqualifizierung.
Hachschara in der Diaspora
Wesentlich älter und konfliktbeladen war die Hachschara-Bewegung in der Diaspora. Ihr Ursprung liegt im Zarenreich. Auf dem 12. Zionistenkongress 1921 in Karlsbad wurde die weltweit aktive Agentur Chaluz (Pionier) ins Leben gerufen. Damit war eine einheitliche zionistische Dachorganisation entstanden, die den bis dahin spontan wirkenden Interessenkreis „Freunde Zions“ zur Unterstützung der Gruppen tätig war. Der Chaluz vertrat die Interessen aller zionistischen Jugendbewegungen und deren Hachschara-Gruppen und wurde zum Zentrum der Organisation für die Aliya (dem „Aufstieg“, also der Auswanderung nach Israel) und der Besiedlung des Landes. Darüber hinaus leitete er den Widerstand der Juden in den Gettos Europas während des Zweiten Weltkrieges. Prominente Mitglieder des Chaluz waren Ben Gurion, Weizmann, Ben Zwi (erster Premierminister bzw. erster und zweiter Präsident Israels) sowie der Schriftsteller A.D. Gordon, Begründer der Dialektik der Landarbeit, als wichtigstes Ziel der Bewegung; M.Usischkin, der langjährige Präsident der KKL, dem zionistischen Nationalfonds.
„Bund“ vs. Zionisten in Russland
Das Zentrum des Chaluz wirkte erfolgreich in Russland bis in die ersten Jahre nach der Oktoberrevolution. 1918 hielt die Bewegung ihren ersten Kongress in Charkow ab. Herausragende Persönlichkeit war Joseph Trumpeldor, der ranghöchste jüdische Offizier in der Zarenarmee, der sich alsbald über den Kaukasus nach Palästina absetzte. Neben den Zionisten gab es den „Bund“ der jüdischen Arbeiter. Beide Bewegungen waren sehr beeinflusst durch die kommunistische Revolution. Der „Bund“ vertrat die Ansicht, dass diese die Emanzipation der Juden, wie für alle Minderheiten, sichern werde. Die Zionisten teilten nicht die Ansicht des „gedeckten Tisches“, an dem sie keinen Platz für Juden erkannten. Die Führer des „Bundes“ zahlten ihren Irrtum mit den Gulags und dem Leben.
Afrika, Asien, Amerika
Chaluz-Agenturen gab es in ganz Europa, Nordafrika, Irak, Iran, USA und Lateinamerika. In all diese Länder schickte die Zentrale, die längst ein Büro in Tel Aviv hatte, nach den Weltkongressen (1921 Karlsbad, 1926 Danzig) Instrukteure aus den Kibbuzim in Palästina. In den Jahren 1919-1939 gelang es 60.000 Einwanderer nach Palästina zu bringen, eine qualitative Bereicherung für den Jeschuw (jüdische Entität in Palästina). Nach dem Ende des Bürgerkriegs in der Sowjetunion verlegte Chaluz sein Zentrum nach Warschau. Zwischen den Weltkriegen lebten 50 % aller Chaluz-Mitglieder in Polen. In den 1930er Jahren gewannen die Linkszionisten den Haupteinfluss. Als die Wehrmacht in Polen einfiel, gab es dort 360 Hachschara-Stützpunkte mit 125.000 Jugendlichen. Die meisten Chaluz-Zentren in Europa wurden durch die Nazis liquidiert, ausgenommen die Zentrale in Polen. Die Führer dort waren überzeugte Zionisten mit einer Bereitschaft zur Selbstverteidigung.
Vorbild der Zahal-Fallschirmjäger
Sie gingen wie alle Juden mit in die Gettos, um dort den Widerstand zu organisieren. Mordechai Anelewitsch war der Führer des jüdischen Aufstands im Warschauer Getto. Antek Zuckermann, sein Stellvertreter, Marc Edelmann, Zvia Lubetki u.a. standen den beiden bis zuletzt zur Seite. Chana Szenesch aus Budpest absolvierte eine Hachschara in Nahalal und zählte zu den Gründern des Kibbuz Sdot-Yam. 1943 meldete sie sich zum Dienst in die britische Armee und wurde mit dem Fallschirm abgesetzt, um Ungarns Juden im Widerstand zu unterweisen. Auch sie überlebte nicht. Sie und viele andere haben den Wirkungskreis der Hachschara um den Kampf erweitert. Überall in Israel erinnern Gedenktafeln an diese Frauen und Männer. Die Fallschirmjäger der Zahal wurden im Geiste von Hanna Szenesch erzogen.
Der Chaluz in Deutschland
In Deutschland wurde der Chaluz 1923 gegründet. Seine Erfolge waren zunächst mäßig, weil viele Juden auf gesellschaftliche Anerkennung und Integration setzten. 1928 gab es 500 Mitglieder und vier Hachschara-Gruppen. Während der großen Wirtschaftskrise hat sich das Interesse für die Organisation aus wirtschaftlichen Gründen verstärkt. Viele Absolventen der Hachschara wanderten in die USA, Lateinamerika und nach Ostasien aus. Die Zionisten blieben jedoch eine Minderheit und erst nach der Machtergreifung 1933 sollte sich das Blatt wenden. Die Hachschara bot die einzige Möglichkeit einer Berufsausbildung für junge Juden. 1934 zählte Chaluz 15.000 Mitglieder, davon 3.500 Hachschara-Teilnehmer in 32 Einrichtungen. Chaluz wurde der „Reichsvertretung der deutschen Juden“ zwangsangegliedert. 1941 machte die SS aus den Hachschara-Einrichtungen Sammelzentren für die Deportation.
Hachschara-Camps, NS-Zwangslager, Gedenkstätten in Deutschland
Es hat lange gedauert, bis die Hachschara in Deutschlands Nachkriegsgeschichte wieder ihren Platz gefunden hat. Es waren erst ein Generationswechsel und die Wiedervereinigung erforderlich.
Landwerk Neuendorf in Brandenburg
Das Gut nahe Fürstenwalde zählte zu den ältesten Zentren der Hachschara in Deutschland und wurde von qualifizierten Sozialpädagogen und geschulten Fachkräften der Landwirtschaft und des Handwerks geführt. Auffällig ist das Konzept, das die Spezifika der deutschen Juden, die mehrheitlich auf Integration in die Gesellschaft setzten, widerspiegelte. Da war die Rede von
„jüdischer Wohlfahrtspflege, jüdischer Wandererfürsorge, von Jugendlichen, die sich dem sozialen Leben nicht einfügen konnten und im Geiste neuzeitlicher Erziehung einem freien arbeitsamen Leben zugeführt werden sollten. Die der Arbeit entfremdeten Wanderer sollten für ein produktives Leben wiedergewonnen werden durch Einordnung in ein vorsorgliches Heim und durch Arbeitsgewöhnung. Solche Initiativen wurden durch das Preußische Wohlfahrtsministerium finanziell unterstützt.“
Die Zitate entstammen der Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik von 1930 und dominieren heute diesbezügliche deutsche Forschungen.
Hier muss ein Missverständnis vorliegen. Es entsteht der Eindruck, es handelte sich um die Resozialisierung jüdischer Asozialer, „völlig aus der Bahn geworfener langjähriger erwerbsloser Wanderer“, die der deutschen Wirtschaftskrise zum Opfer gefallen seien.
Diskriminierung schon vor der Nazizeit
Hauptsächlich waren es Opfer der zunehmenden gesellschaftlichen Repressionen schon vor der Machtübergabe an die Nazis. Unter den Jugendlichen der Hachschara befanden sich viele Abiturienten und Studenten, die aus den Schulen geekelt wurden. Woher die Wanderer kamen, ist auch nicht klar – waren doch die deutschen Juden mehrheitlich anpassungswillig und dachten nicht an Auswanderung. Mein Vater war polnischer Abstammung und gebürtiger Berliner, der erst nach seiner Abschiebung nach Polen zu Protokoll gab, dass er nach Amerika will. Tatsächlich hatten die prekäre Arbeitsmarktsituation und die Jugendarbeitslosigkeit ihren Anteil daran, dass nicht nur in Neuendorf, auch in Hamburg, Berlin oder München verzweifelt nach gemeinsamen Hilfsprogrammen und sogar an einer Beteiligung am „Freiwilligen Arbeitsdienst‘ (FAD) gesucht wurde, obwohl der FAD für die deutschen „Rechten“ eine Möglichkeit war, die verbotene Wehrpflicht zu umgehen.
Plötzlich Zionisten
Derartige Formulierungen waren für die perspektivlosen jugendlichen Juden lebensfremd.
1933 änderte sich die Situation schlagartig. Auswanderung war über Nacht der einzige Ausweg für die deutschen Juden geworden. Palästina wurde für den größten Teil, den Mittelstand, die einzige Hoffnung. Eine geeignete handwerkliche Berufsausbildung galt dafür als wichtiges Kriterium. „So stand nun mit besonderer Dringlichkeit eine Berufsumschichtung auf dem Programm“, heißt es in heutigen Forschungsthemen (s. H.Lordick, Uni Duisburg – Essen). Mitnichten. Es war die Ideologie, die sich unter den deutschen Juden geändert hatte, hin zum Zionismus.
Ausbildung der jüdischen Jugend für Landwirtschaft und Handwerk waren durch ideologische Forderungen der Zionisten seit Beginn des 19. Jahrhunderts immer wieder im Diskurs. Ideale des zionistischen Chaluz waren die Errichtung einer neuen jüdischen Gesellschaft in einem eigenen Staat, die Organisation der Aliya. Die Zionisten waren die ersten, die die Entwicklung der Weimarer Republik in Richtung Nationalsozialismus verfolgten und deren Konsequenzen für die Juden, zumindest in Deutschland, mit ziemlicher Genauigkeit erkannten. Das Dritte Reich sei eine Gefahr für das ganze jüdische Volk. Niemand von den jüdischen Organisationen sprach das so deutlich aus wie die Zionisten.
Die Zionisten ahnten das Schicksal der Juden in Europa voraus
Von allen Interpretationen der jüdischen Historie war die zionistische Deutung mit ihrer Schlussfolgerung der Errichtung eines eigenen jüdischen Staates wohl gerade in dieser Zeit am zutreffendsten. Das Schicksal der Juden sei besiegelt. Es bedeute Vernichtung, Ausrottung, eben Schoa (Holocaust). Nachzulesen bei dem bekannten Historiker Tom Segev (Die siebente Million). Im Gegensatz zu bloßer „Berufsumschichtung“ mit ungewissen Aussichten in Deutschland war das Konzept des Hechaluz deshalb so überzeugend, weil es ein Gesamtprogramm integrierte aus jüdischer Erziehung und Identität sowie wirtschaftlicher Notwendigkeit mit einem klaren Ziel der Alija nach Palästina. Die Zahl der Chaluz-Mitglieder stieg deshalb sprunghaft an. Im Sommer 1933 hatte sich die Mitgliederzahl schon von 600 auf 4.500 vervielfacht und auch das Landwerk Neuendorf stand seitdem vor allem in diesem neuen Kontext. Damit war das historische Missverständnis unter Deutschlands Juden zumindest aufgeklärt. Das Suchen nach Verbündeten, das verzweifelte Anbiedern, das Ducken war vergebens. Selbst die KPD, der erbitterste Feind der NSDAP, hat für die jüdischen Kommunisten im Widerstand wenig getan.
Es ist nur natürlich, dass unter den Juden auch Illusionäre Vertreten waren. Man muss aufpassen, dass Zitate aus der jüdischen Presse von damals nicht losgelöst von den Umständen der Verzweiflung gedeutet werden, sonst könnten manche Führer der Hachschara in die Nähe der preußischen Reaktion geraten. Den Zionisten wird heute oft das Paktieren mit dem „Satan“ vorgeworfen.
Das Landwerk Neuendorf hat zahlreichen Menschen das Überleben der NS-Zeit ermöglicht. Zwischen 1932 und 1938 gingen die Jugendlichen nach Abschluss der Ausbildung in Neuendorf mehrheitlich nach Palästina, viele aber auch nach Argentinien und in alle Welt.
1941 verbot das NS-Regime die Berufsausbildung für Juden grundsätzlich und schloss die wenigen noch bestehenden Hachschara-Einrichtungen. Neuendorf wurde Zwangslager und Reservoir für deutsche Betriebe in der Umgebung von Fürstenwalde, 1942 Sammellager für Deportationen.
Rüdnitz bei Bernau
Auszug aus der Ortschronik Rüdnitz 1367-1949:
„Seit Anfang der dreißiger Jahre gab es in Rüdnitz eine jüdische Einrichtung, die sogenannte Hachschara. Die Einrichtung befand sich am Rande des eigentlichen Dorfes. Das Grundstück bestand aus einem verwahrlosten Haus, das von den Jugendlichen instandgesetzt wurde, und 12 Morgen Land. Die 15- bis 17-Jährigen arbeiteten in verschiedenen Abteilungen. Zur Hausarbeit gehörte u.a. Gemüseputzen, Kartoffelschälen, Holzhacken, Unkraut jäten. Einige Jugendliche gingen, da kein Vieh vorhanden war, zu den benachbarten Bauern, um sich dort in Vieh- und Feldwirtschaft einzuarbeiten. Regelmäßig gab es Unterricht in Hebräisch. Im März 1935 berichtete die ‚Jüdische Rundschau‘, dass in Rüdnitz bei Berlin seit März des Jahres das Vorbereitungslager ‚Tel-Chaj‘ der Jugend-Alija eingerichtet wurde. Träger dieser Einrichtung war die Jüdische Jugendhilfe in Berlin Charlottenburg, Kantstraße 158. Das Lager zur Vorbereitung jüdischer Jugendlicher auf ihre Auswanderung nach Palästina war 1939 wieder belegt. Davon zeugt ein Schreiben des Reichsinnenministeriums, welches bestätigt, dass Herr Schlesinger mit der Leitung der Gruppe beauftragt und für die organisatorischen und kulturellen Fragen verantwortlich ist.“
Am Eingang des Geländes, heute ein Reiterhof, steht eine Gedenktafel an die Hachschara von Rüdnitz. Entdeckt haben die Hachschara die Ortschronisten unter der Leitung von Rainer Staude. Alte Dorfbewohner, die ehrenamtlich die Sisyphusarbeit ohne Anleitung von „Akademiker–Spezialisten“ machten, und damit einen wertvollen Beitrag für die Bewahrung der Geschichte leisteten. Durch einen Vortrag von Herrn Staude fand ich den Ort heraus, von dem ich einen damaligen Zögling in Israel kennenlernte. So konnte ich zwischen Ort und Mensch vermitteln, den Ortschronisten Hinweise geben zum Thema Hachschara und die Würdigung ihrer Arbeit unterstützen.
Deutsche Gedenkkultur
Orte wie Neuendorf und Rüdnitz erinnern heute an den Holocaust, an den unermüdlichen Einsatz, mit dem jüdische und zionistische Organisationen unter der NS-Verfolgung Strategien entwickelten, die vielen Juden halfen zu flüchten und zu überleben.
Neuendorf kommt auf Grund seiner Größe, seiner langen Betriebsdauer und Erfahrungen ein besonderer Stellenwert zu. Die Geschichte von Rüdnitz ist weit weniger bekannt.
Gedenktafeln und verschiedene Ausstellungen erinnern heute an diese Einrichtungen. Die Mehrzahl findet keine Beachtung mehr. Hoffnung und Verzweiflung an diesen Orten wird heute durch wenige Enthusiasten in Erinnerung gehalten, wie die Künstlerfamilie Bischinger in Neuendorf und den Rüdnitzer Ortschronisten.
Am Tag des offenen Denkmals fand am 10. September 2017 im Gutshaus Neuendorf ein „Salongespräch“ statt, an dem Vertreter des Deutschen Bundestages, des Landrates Brandenburgs sowie des Landesamtes Brandenburgs für Denkmalspflege, Historiker und Experten von Universitäts- und Forschungsinstituten und prominente Persönlichkeiten des Landwerks teilnahmen. Moderiert wurde das Gespräch von Herrn Arnold Bischinger, dem Initiator des Treffens zu der Frage wie dem Verkaufsdilemma des Gutshofes durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) zu begegnen sei. Folgende Gesichtspunkte dominierten die Aussprache:
-Die Ausschreibung von Gut Neuendorf zum Verkauf bedrohe das Denkmalsanliegen. Als negatives Beispiel gilt die Hachschara von Ahrensdorf, die heute für die Öffentlichkeit, trotz Förderkreis und guter Geleitworte des Landrats Teltow-Fläming, nicht mehr zugänglich ist.
-Vertreter der CDU-Fraktion im Bundestag und des Landrates Brandenburg berichteten über Aktivitäten in der Sache Neuendorf. Ein Brief an Bundesfinanzminister Schäuble, dem die BIMA untersteht, ist abgeschickt worden. Beide betonten die persönliche Verantwortung aller gewählten Politiker für die Bewahrung der Werte unserer Gesellschaft, gleich welches Ressort sie vertreten.
-Die Vertreterin des Landesamtes für Denkmalpflege berichtete, dass ein Beschluss zugunsten Neuendorfs bevorsteht.
-International ist eine Initiative „SAVE NEUENDORF – FUTURE FOR THE HISTORY OF THE HACHSHARA MOVEMENT IN GERMANY” gegründet worden.
Die schöne Redewendung, die Deutschen hätten die Lehren aus ihrer Geschichte gezogen, bliebe unglaubwürdig, wenn das Jüdische Landwerk Neuendorf ebenfall dem Kommerz zum Opfer fiele.
Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen.
Sie können auch diesen Artikel komplett lesen, wenn Sie die aktuelle Ausgabe der „Jüdischen Rundschau“ hier online mit der Lieferung direkt an Sie per Post bestellen oder jetzt online für 3 Euro statt 3,70 Euro am Kiosk kaufen.